Gute Vorbereitung (vor der OP)
- Kräftigung von Muskulatur und Herz-Kreislauf-System
- Gewichtsreduktion zur Entlastung des Gelenks
- Schonendes Training, z. B. Radfahren
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Zum Inhalt springenReha nach Operation
Eine Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP) ersetzt das verschlissene Hüftgelenk durch ein künstliches. Mit der richtigen Physiotherapie – idealerweise schon vor der OP – kommst du danach schnell wieder sicher auf die Beine. Wir begleiten dich über alle Phasen der Reha.
Bei einer Hüft-Totalendoprothese wird das natürliche Gelenk vollständig durch ein künstliches ersetzt. Üblich ist die Schaftprothese: Ein Schaft wird im Oberschenkelknochen verankert, sein kugelförmiger Kopf sitzt passgenau in einer neuen Gelenkpfanne im Becken. Je nach Knochendichte wird zementiert oder unzementiert gearbeitet.
Häufigste Ursache ist der Verschleiß des Hüftgelenks (Koxarthrose), bei dem sich der Knorpel abnutzt. Eine Hüft-TEP kommt außerdem bei rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen oder nach Knochenbrüchen infrage – meist als letzte Möglichkeit, wenn gelenkerhaltende Therapien ausgeschöpft sind.
Von der Vorbereitung bis zur vollen Belastbarkeit durchläufst du mehrere Phasen. So sieht der typische Weg zurück in deinen Alltag aus:
Wir begleiten dich vor und nach der Operation über alle Reha-Phasen – individuell abgestimmt auf deinen Heilungsverlauf. Dafür kombinieren wir die passenden Verfahren. Moderne Prothesen halten oft 20 Jahre und mehr; mit gelenkschonenden Sportarten und regelmäßiger Bewegung trägst du selbst zu einer langen Haltbarkeit bei.
Reduziert Schwellungen nach der Operation und unterstützt die Heilung.
Gangschulung, Mobilisation und muskuläres Aufbautraining – unter Beachtung der Verhaltensregeln.
Gezielter Kraftaufbau für Stabilität und Sicherheit im Alltag.
Für nachhaltigen Muskelaufbau eignet sich medizinisches Gerätetraining, das individuell auf dich eingestellt wird.
Meist bei fortgeschrittenem Hüftverschleiß (Koxarthrose), wenn gelenkerhaltende Therapien nicht mehr ausreichen, sowie nach bestimmten Brüchen oder bei rheumatischen Erkrankungen.
In den ersten Wochen solltest du die Hüfte nicht über 90 Grad beugen, das Bein nicht nach innen drehen und die Körpermitte nicht überkreuzen – das schützt das neue Gelenk.
Moderne Prothesen haben oft eine Lebensdauer von 20 Jahren und mehr und können bei Bedarf ausgetauscht werden.
Gut geeignet sind Walken, Radfahren, Schwimmen, Wandern und kontrolliertes Krafttraining; Sportarten mit starken Erschütterungen und tiefen Beugungen solltest du meiden.
Du stehst vor einer Hüftoperation oder bist frisch operiert? An unseren Standorten begleiten dich erfahrene Therapeuten durch alle Phasen deiner Reha – für einen sicheren Weg zurück in den Alltag. Frag jetzt unkompliziert telefonisch oder per E-Mail deinen Termin an.